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Fondssuisse unterstützt stark geschädigte Landwirtschaftsetriebe

18. August 2017

Apfelbaum mit schwachem Behang

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Bereits im Frühjahr nach den Frostschäden wurde informiert und um Rückmeldung über die erlittenen Frostschäden gebeten. Die Ergebnisse aus den Angaben sind am 12. Mai 2017 mit den zuständigen kantonalen Fachstellen und Branchenvertretern besprochen worden. Darauf abgestützt konnten mögliche Hilfeleistungen definiert und teilweise schon umgesetzt werden. Die Betroffenen wurden per E-Mail vom 15. Mai 2017 informiert.


In der Zwischenzeit hat auch fondssuisse entschieden, besonders stark betroffene Betriebe (Härtefälle) mit Beiträgen zu unterstützen. Die massgebenden Beitragskriterien gehen aus dem ebenfalls beiliegenden Merkblatt hervor.
Als kantonale Anlaufstelle dient das INFORAMA Oeschberg mit den Fachstellen für Obst, Beeren und Rebbau FOB. Die nötigen Unterlagen sind den Betroffenen zugeschickt worden.


Die Anmeldung muss bis 15.9.2017 mit vollständig ausgefülltem Anmeldeformular (PDF, 750 KB, 3 Seiten) an die Fachstelle FOB erfolgen.
Informationen sind in einem Merkblatt (PDF, 101 KB, 1 Seite) festgehalten. 


Eingereichte Unterlagen werden auf Vollständigkeit und Plausibilität geprüft und fortlaufend dem fondssuisse weitergeleitet.
In den meisten Fällen wird noch ein Betriebsbesuch nötig sein (nach Voranmeldung).
Im Gegensatz zu anderen Elementarschaden-Meldungen ist es in diesem Fall nicht nötig, die Gemeinde beizuziehen. Die ganze Gesuchseingabe wird über die oben erwähnte Stelle abgewickelt.
Fondssuisse wird die Höhe der Entschädigung erst festlegen, wenn die Schadenmeldungen aus der ganzen Schweiz bei ihnen eingetroffen sind.

Für Verständnisfragen können Sie sich gerne mit der Fachstelle FOB in Verbindung setzen.
Wenn Sie auf eine Anmeldung verzichten, sind wir trotzdem dankbar für eine kurze Rückmeldung per Mail: «Verzichte auf eine Frostschaden-Anmeldung».

Frostschäden an Apfelblüten

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24. April 2017 

Wie weiter in Sachen Frost 

Das INFORAMA Oeschberg hat Anfang Mai bei allen Betrieben mit Obst, Reben, Beeren eine Schadensumfrage gemacht. Anschliessend fand mit dem Amtsvorsteher, den Fachkommissi-onspräsidenten und anderen involvierten Stellen ein runder Tisch statt. Alle sind sich einig: Es handelt sich um ein Jahrhundertereignis, das zu Härtefällen führte. Wird der Schaden nicht durch eine Versicherung (z.B. Schweizer Hagel) gedeckt, dann bestehen gegenwärtig folgende Möglichkeiten:

Bernische Stiftung für Agrarkredite BAK


Im Vordergrund stehen die Stundung von bestehenden Investitionskrediten (IK) und Be-triebshilfedarlehen (BHD). Das Gewähren von neuen zinslosen Betriebshilfedarlehen sowie Investitionskrediten erfolgt in einer zweiten Phase. Detaillierte Auskünfte erhalten Sie bei den zuständigen Gebietsexperten der Fachstelle Hochbau und Bodenrecht sowie der BAK telefonisch unter 031 636 14 00 oder via E-Mail info.asp@vol.be.ch

Stundung (Sistierung) von bestehenden Tilgungsraten (IK & BHD)

Diese Möglichkeit ist die Schnellste, Voraussetzungen:
Für eine Stundung der Junirate müssen die Unterlagen bis spätestens 29. Mai 2017 bei der BAK eingereicht werden; Gesuche für die Novemberrate bis Mitte Oktober.

a. Einfaches Gesuch mit Angabe der Gründe für die angefragte Stundung,
b. Buchhaltung der letzten 3 Jahre (2016, 2015, 2014),
c. Komplette Steuererklärung 2016.

Gesuche können für 2017 gestellt werden. 2018 kann falls nötig erneut ein Gesuch gestellt werden, solange sich die restlichen Tilgungsraten innerhalb der maximalen Rückzahlungsfristen bewegen.

Betriebshilfedarlehen (BHD)

BHD können nur an Einzelbetriebe gewährt werden. Die eingereichten Gesuche haben den Vorgaben der Verordnung über die sozialen Begleitmassnahmen in der Landwirtschaft (SBMV, SR 914.11) zu genügen. BHD können beispielsweise nicht an Genossenschaften gewährt werden, da diese nicht als Einzelbetriebe gelten.
Folgende Darlehensarten kommen in Frage:

• Behebung unverschuldete finanzielle Bedrängnis (Bsp. Frostschäden)
• Umschuldung von bestehenden verzinslichen Schulden
• Darlehen bei Betriebsaufgabe

Investitionskredite

Neue Investitionskredite können als einzelbetriebliche Massnahmen (Einzelbetriebe, gewerbliche Kleinbetriebe) oder als gemeinschaftliche Massnahmen (Bsp. Genossenschaften) gewährt werden. Die eingereichten Gesuche haben den Vorgaben der Verordnung über die Strukturverbesserungen in der Landwirtschaft (SVV, SR 913.1) zu genügen.
Folgende Kreditarten kommen unter anderem in Frage:

• Erneuerung von Dauerkulturen
• Investitionen in den Witterungsschutz sowie Einrichtungen zur Bewässerung

Fondssuisse

Beim Fondssuisse ist Frost als Ursache ausgeschlossen, jedoch gemäss Statuten (Grundsatz «lindert Notfälle») können Ausnahmen geprüft werden:

1. Betriebe, welche Massnahmen getroffen haben.
2. Beiträge in Ergänzung zu kantonalen Massnahmen.
3. Betriebe, welche in ihrer Existenz bedroht sind (subsidiäre Sonderfälle).

Kurzarbeit

Betrieben mit Angestellten wird empfohlen, vorsorglich das Formular für Kurzarbeit einzureichen an:
beco Berner Wirtschaft Economie bernoise, Arbeitsvermittlung
Lagerhausweg 10, Postfach 730, 3018 Bern
Sie finden das Formular auch auf der Hompage (PDF, 531 KB, 2 Seiten).

Härtefälle

Betriebe, die mit den oben skizzierten Massnahmen keine Lösung gefunden haben, können sich bei uns melden:

INFORAMA Oeschberg
Fachstelle für Obst, Beeren und Rebbau
Oeschberg, 3425 Koppigen
031 636 12 90 oder E-Mail

Oder falls Gemüse betroffen sind:

INFORAMA Seeland
Fachstelle für Gemüsebau
Herrenhalde 80, 3232 Ins
031 636 24 12 oder E-Mail

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Weitere Informationen

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