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KENNEN UND KÖNNEN - DEN SCHARFEN VOM KNOLLIGEN HAHNENFUSS UNTERSCHEIDEN!

7. Juni 2017

Berner Pflanzenmeister 2017

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26 junge angehende Landwirtinnen und Landwirte des 2. Ausbildungsjahres haben sich in Pflanzenkenntnissen gemessen. Wie schön das Herbar gestaltet ist, war ebenso Krite-rium, um Berner Pflanzenmeisterin/Pflanzenmeister zu werden.

Marc Aebi, der zurzeit bei Hans Jost in Sumiswald das 2. Lehrjahr absolviert, steht auf dem Siegerpodest! Auf Platz zwei ist Patrick Fankhauser (Berufsbildner: Hugo Emmenegger, Zolliko-fen). Er wird dicht von Stefanie Jost gefolgt, die bei Andreas Wyssbrod aus Rubigen im Lahrjahr ist. Der Titel fürs schönste Herbar 2017 geht an Michèle Huber, die die Nachholdbildung im Oberland besucht (Lehrmeister: David Zurbrügg, Scharnachtal).


26 Teilnehmende haben sich am vergangenen Mittwoch um das schönste Herbar sowie die besten Pflanzenkenntnisse gemessen! Hans Wittwer von UFA-Samen als Sponsor fand lobende Worte und überreichte zahlreiche Landi-Gutscheine und andere geschätzte Geschenke.


Die Pflanzenmeisterschaft wird am INFORAMA seit 2008 jährlich durchgeführt und steht allen Lernenden des 2. Lehrjahrs offen. Sie ist ein Erfolg der Zusammenarbeit zwischen Ausbildnern, Berufsschule, Lernenden und Sponsoren! Der Anstoss dazu kam ursprünglich seitens der Lehrmeister. Dabei wurde angeregt, dass ein Anlass zur Förderung der Pflanzenkenntnisse hilfreich wäre.


Eines ist klar: Ohne Kenntnisse der Wiesenpflanzen, ist es nicht möglich, gezielt die gewünschten Gräser und Blumen zu fördern. Dies gilt sowohl für die intensive Produktion als auch für die Förderung extensiver Blumenwiesen. Schliesslich ist es nicht einerlei, ob die geforderten Biodiversitätsförderflächen nur die minimale Qualitätsstufe aufweisen, oder zusätzliche Blumen und Gräser vorzeigen! Im Talgebiet beträgt der Unterschied der Direktzahlungen pro Hektare und Jahr Fr. 1‘650. Können ganzflächig sechs Zeigerpflanzen auf einer Kreisfläche von 3 Meter Radius gefunden werden, so winken für diese Qualität über die ganze Vertragsdauer von 8 Jahren immerhin satte 13‘200.00 Franken pro Hektare zusätzlich zur Grundprämie. Zu den Zeigerpflanzen an südexponierten, eher trockenen Standorten gehören beispielsweise die Wiesensalbei, der Knollige Hahnenfuss oder die Aufrechte Trespe. In feuchteren Wiesen ist etwa die Kuckuckslichtnelke oder die Kohldistel anzutreffen. 


Bei der Pflanzenmeisterschaft geht es denn auch darum, sowohl Gräser der intensiv genutzten Wiesen und Weiden als auch ökologische Zeigerpflanzen ohne Hilfsmittel zu bestimmen. Zeitdruck und der Umstand, dass auch nicht-blühende Gräser gezeigt werden erhöhen die Anforderungen. Umso erfreulicher sind die guten Resultate!
Das Inforama wünscht allen Teilnehmenden saftige Wiesen und Weiden sowie ein buntes, farbenfrohes Blumenmeer!

Autor: Ronald Jaudas, Lehrer und Berater INFORAMA

Die Rangliste  (PDF, 102 KB, 2 Seiten)

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