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Biodiversitätsförderflächen (BFF), QI, QII, Vernetzung, LQB


Ziele der Biodiversitätsförderflächen

Biodiversitätsförderflächen bereichern die Landschaft mit Elementen wie Hecken, artenreichen Wiesen, Hochstammbäumen und anderen naturnahen Lebensräumen. Diese tragen zur Förderung und Erhaltung der Artenvielfalt bei. Besonders wertvoll sind sie, wenn bestimmte Tiere und Pflanzen bereits darin vorkommen oder Kombinationen von verschiedenen Lebensräumen vorhanden sind.

Grundanforderungen der Biodiversitätsförderflächen

  • Der Anteil an Biodiversitätsförderflächen muss mindestens 7% der landwirtschaftlichen Nutzfläche ohne Spezialkulturen und 3,5% der mit Spezialkulturen belegten landwirtschaftlichen Nutzfläche betragen. Der Anteil der Hochstamm-Feldobstbäume und der einheimischen, standortgerechten Einzelbäume und Alleen darf maximal die Hälfte der verlangten Biodiversitätsförderfläche betragen.
  • Pufferstreifen entlang von Gewässern, Waldrändern, Hecken, Feld-u. Ufergehölzen ist über das ganze Jahr erkenntlich mit Gras, Kraut oder Streue bewachsen. Entlang von Oberflächengewässern muss der Pufferstreifen mindestens 6 m betragen.  Entlang von Hecken, Feld- und Ufergehölzen sowie Waldrändern ist ein Pufferstreifen von mindestens 3 m Breite anzulegen.
  • Pufferstreifen Entlang von Wegen und Strassen muss mindestens 0.5 m betragen. Grenzvorläufe oder Eigentumsverhältnisse spielen bei der Bemessung keine Rolle.
  • Einzelstockbehandlung von Problempflanzen auf Biodiversitätsförderflächen sind nur mit bewilligten Herbiziden erlaubt.
  • In speziellen Fällen ist eine Abweichung der Anforderungen mit einer Sonderbewilligungen möglich.

Biodiversität Qualitätsstufe II

Teilnahme ist freiwillig

  • Mit finanziellen Anreizen die Qualität fördern
  • Zielvorgaben statt Bewirtschaftungsvorschriften
  • Regionale Besonderheiten berücksichtigen
  • Ökoqualitätskriterien werden laufend weiterentwickelt
  • Die BewirtschafterInnen verpflichtet, die BFF Q II-Flächen während mind. 8 Jahren gemäss den Anforderungen zu bewirtschaften

Qualitätsbeiträge können für folgende Biodiversitätsförderflächen (BFF) geltend gemacht werden:

  • Extensive und wenig intensive Wiesen,
  • Extensive Weide und Waldweide,
  • Streueflächen,
  • Artenreiche Grün- und Streueflächen im Sömmerungsgebiet
  • Hecken, Feld- und Ufergehölze,
  • Hochstamm-Obstbäume und
  • Rebflächen mit hoher Artenvielfalt

 siehe auch «Wegleitung Biodiversitätsförderung auf dem Landwirtschaftsbetrieb»

Vernetzung

Vorgaben zur Bewirtschafung von Flächen mit Vernetzungsbeiträgen

Nutzen Sie unsere Angebote für die Vernetzungsberatung

Landschaftsqualitätsbeiträge

Der Bund unterstützt Projekte der Kantone zur Erhaltung, Förderung und Weiterentwicklung vielfältiger Kulturlandschaften

Informationen, Massnahmenblätter

Hinweis

Partner/Adressen

Abteilung Naturförderung
Schwand
3110 Münsingen
Tel  031 636 14 50

andreas.broennimann@vol.be.ch
markus.kraehenbuehl@vol.be.ch
florian.burkhalter@vol.be.ch

Amt für Gemeinden und Raumordnung
Nydeggasse 11/13
3011 Bern 
Tel. 031 633 77 50
Fax 031 633 77 51
www.be.ch/raumplanung


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